8 Tipps für powervolles Zeitmanagement

Aktualisiert: Apr 2

In Zeiten des Wandels bleibt kein Stein auf dem anderen. Und ja, die moderne Zeit hat so ihre Tücken. Unendliche Möglichkeiten liegen vor uns und alle Wege stehen uns offen. Und genau das ist oft das Problem! Früher, in wirklich schlechten Zeiten, kannten die meisten Menschen Zeitmanagement nicht. Warum auch? Man war die meiste Zeit damit beschäftigt zu überleben und seine Familie zu versorgen. Heute sieht das Ganze anders aus…

Wenn die Zeit Prioritäten verschiebt

In der heutigen Zeit bekommt das richtige Management seiner eigenen Zeit, einen sehr hohen Stellenwert. Ständig wird man hin und her gerissen. Das Telefon klingelt, E-Mails trudeln Tag und Nacht ein, während man damit beschäftigt ist die Kinder von einem Hobby zum nächsten zu bringen und eventuell sein Unternehmen auch noch führen sollte. Doch wie das Unternehmen führen?... Online? Offline? Flagship Stores? Versandhandel? Webauftritt? Werbung? Globalisieren? Zentralisieren? Digitalisieren? Automatisieren? Also schnell Wissen aneignen…“googeln“ wir mal…3.000 Suchergebnisse mit Onlinekursen, Blogs, Beratern, Coaches, Artikeln,…es ist zum verzweifeln! Wie findet man in Zeiten der Überinformation denn noch den richtigen Weg?

Wohlstand verschiebt Prioritäten. Plötzlich ist viel mehr wichtig und interessant als noch vor 30,40,50 Jahren. Es scheint fast als würde man überall abgelenkt.

1. Zauberwort „Fokus“

Ihr seht vielleicht schon auf was ich hinaus möchte. Auf der einen Seite haben wir eben Zeit uns mit vielen Dingen zu beschäftigen, auf der anderen Seite gibt es einfach schon viel zu viele Dinge, die man machen könnte. Darüber hinaus gibt es auch noch viele Dinge die Einem verunsichern. Oder einfach mehr Spaß machen als die Dinge, die man eigentlich machen sollte.

Das heutige Leben besteht aus Ablenkung und dem Drang Alles auf einmal machen zu wollen.

Fazit: Nie war es wichtiger sich auf das Richtige fokussieren zu können als heute!

Ohne Fokus keine Power.

Wie du Fokus auf das Richtige aufbaust, zeigen wir dir in unserem 90 minütigen Videokurs.

2. Unterteile große Ziele in klare kleinere Schritte

Nachdem du weißt auf was du dich grundsätzlich fokussieren solltest, sprich: „was dein absolutes Ziel ist“, geht es daran dieses „Hauptziel“ in mehrere Schritte zu unterteilen. Aus dem Projektmanagement kennt man es als „Milestones“. Diese Meilensteine auf dem Weg zur Zielerreichung misst du, ob du Erfolg hattest, oder eben nicht. Überlege dir, welche Schritte wirklich maßgeblich sind um dein Hauptziel zu erreichen. Diese sind dann deine Meilensteine (Messpunkte).

3. Fokus heißt auch weglassen

Unnötiges, sprich „Zeitfresser“ die nicht zur Zielerreichung beitragen hemmen dich in deiner Effizienz. Was eigentlich auf der Hand liegt, muss man sich erst bewusst machen. Jeder Mensch hat gleich viel Zeit pro Tag. Effizienz und Effektivität entscheiden wie schnell man voran kommt. Wer sich ablenken lässt, füllt seine Zeit mit Tätigkeiten, die eben nicht zielgerichtet sind. Deswegen überlege dir, wenn du das Gefühl hast, nicht richtig voranzukommen, welche Tätigkeiten eigentlich gar nicht notwendig sind. Behalte immer dein Ziel im Fokus und entscheide schnell. Dann auch lange Entscheidungsfindungen sind Zeitfresser. Schreibe dir alle Tätigkeiten (egal welche) deines täglichen Lebens auf. So wirst du dir schneller bewusst, welche Aktivitäten eigentlich anders organisiert werden könnten, oder ganz weggelassen werden könnten.

4. Plane deine Aktivitäten

Ein Aktivitätenplan in Abhängigkeit zur Zielerreichung hilft ungemein seine Zeit richtig zu planen. Versehen mit einer Zeitschiene ist dieser Plan gleichzeitig ein gutes Instrument um den Fortschritt zu kontrollieren. Wer plant gewinnt.

5. Quick Wins zuerst

Dinge, die nicht viel Zeit für ihre Erledigung benötigen und eine hohe Priorität haben, solltest du zuerst erledigen. So wird der Berg an Aufgaben schneller übersichtlicher und Effekte treten rascher ein. Eine Möglichkeit zur richtigen Priorisierung wäre zum Beispiel folgende Logik:

A…sehr wichtige Tätigkeit

B…wichtige Tätigkeit

C…weniger wichtige Tätigkeit

1…schnell umsetzbar

2…mittelfristig umsetzbar

3…nicht schnell umsetzbar

So bekommt jede Aufgabe eine Priorisierung von A1 bis C3. A1 bis A3 wird zuerst erledigt und so weiter.

6. Wer Alles auf einmal macht, macht nichts richtig

Betreibe Monotasking. Multitasking ist zwar sehr lobenswert, jedoch benötigt man in der Regel Zeit um sich von einer Aufgabe auf die Andere umzustellen. D.h. wechselt man häufig seine Konzentration zwischen unfertigen Aufgaben hin und her, so verliert man ebenfalls Zeit. Wenn du zum Beispiel innerhalb 1 Stunde ständig zwischen 4 Aufgaben wechselst, so verlängerst du die Umsetzungsdauer einer jeden Aufgabe um ein paar Minuten.

7. Stets den Überblick aber nie perfekt

Es ist extrem wichtig die Auswirkungen seiner Handlungen so gut wie möglich zu kennen. Fakten schlagen hier Schätzungen. Von Vermutungen solltest du sehr weit Abstand nehmen. Jedoch ist ein Plan nie perfekt. Viele Menschen blockieren sich ständig, da sie immer perfekt sein möchten. Perfektion ist jedoch leider ein Trugschluss. Etwas was für dich perfekt ist, ist es eventuell für Andere dann doch wieder nicht. Mut zur Lücke, aber nur wenn du es verantworten kannst!

8. „Nein“ sagen lernen

Wer ständig auf Alles was Andere von einem wollen „JA“ sagt, wird schnell öfter gefragt werden. Menschen sind hin und wieder faul veranlagt…heißt, sie suchen nach Möglichkeiten so wenig wie möglich tun zu müssen. Da bietet es sich hervorragend an, wenn du auf jede Bitte „JA“ sagst. Lerne auch mal „Nein“ zu sagen. Wenn du stets respektvoll bleibst und ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen herrscht, dann wird das dein Umfeld dir nicht böse nehmen.

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